Willkommen auf der offiziellen Seite zu dem fiedler.tornquist Projekt

 

exterritories

 

 

exterritories ist ein urbanistisches Szenario für Städte und Regionen in hochindustrialisierten Staaten, die von Schrumpfung und Stagnation betroffen sind.

 

exterritories stellt das Entstehen exterritorialer Gebiete als logische Folge aktueller Globalisierungstendenzen dar.

 

Erste öffentliche Reaktionen auf dieses Szenario werden im Rahmen der Ausstellung „Schrumpfende Städte - Interventionen“ dokumentiert und sind in der Zeit vom 26.11.05 - 29.01.06 in der Galerie für Zeitgenössische Kunst, GfZK, in Leipzig zu sehen.

 

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Aktuelles
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Haus der Architektur Graz  -  position 02: arbeiten

 

Exterritories wird im Rahmen der Ausstellung "Arbeiten" im Haus der Architektur Graz gezeigt. Die Ausstellung zeigt Architekturen im Zeichen von affektiver Arbeit und effektiver Rekreation, Wege zur Arbeit, sowie Standortdefinitionen und städtebaulich-räumliche Auswirkungen im Zeichen postfordistisch flexibilisierter Arbeitsbedingungen.

 

Ausstellungsdauer: bis 17.11.06, Montag-Freitag 10 bis 18 Uhr

Ort:  Engelgasse 3-5, 8010 Graz

Tel:  Telefon: + 43 316 323 500

 

 

Bilder von der Ausstellung

 

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Die folgenden Veranstaltungen haben im Rahmen von exterritories bereits stattgefunden:

 

Asiatisches Wachsen – Ostdeutsches Schrumpfen


Ort: Leipzig, Volkshaus (Kolonnadensaal), Karl-Liebknecht-Straße 30–32
Datum: 13.01.2006, 17 Uhr

 
Können Migrantenökonomien in schrumpfenden Stadtteilen einen Wachstumsschub generieren, wie es die Idee der Stadt Leipzig für eine „Chinatownnahelegt? Können translokale Netzwerke oder eine asiatische Sonderwirtschaftszone den Osten Deutschlands in zukunftsfähige wirtschaftliche Entwicklungen einbinden, ohne dabei hiesigen Sozialsystemen eine kalte Abfuhr zu erteilen? Unter anderem mit Karsten Gerkens (Leiter des Amts für Stadterneuerung und Wohnungsbauförderung, Leipzig), Karin Weiss (Professorin für Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Fachhochschule Potsdam), Stephan Lanz (Stadtsoziologe, Berlin), Jürgen Hoffmann (Professor für Soziologie, Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik), Sven Giegold Wirtschaftswissenschaftler und Sprecher von Attac, Verden), Johannes Fiedler (Architekt, Wien), Christoph Schäfer (Künstler, Hamburg) und Dao Minh Quang (Wirtschaftsberater für kleine und mittelständische vietnamesische Unternehmer, Berlin, angefragt). Kooperationspartner: Kulturpolitische Gesellschaft, Regionalgruppe Sachsen/Leipzig.

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Schrumpfende Städte: Szenarien für Ostdeutschland


Ort: Dessau Stiftung Bauhaus Dessau, Gropiusallee 38

Datum: 20.01.2006, 16 Uhr


Schrumpfung erzeugt Strukturbrüche in Stadt und Raum, gerade deshalb sind hier experimentelle gesellschaftspolitische Szenarien gefragt. Vorgestellt werden die Projekte Sonderwohlfahrtszone von Jesko Fezer, Stephan Lanz und Uwe Rada (Berlin), MetroSachs von Friedrich von Borries und Walter Prigge (Dessau) und Exterritories von fiedler.tornquist Architekten (Graz). Diskutiert werden diese mit Hans-Joachim Bürkner (Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung, Erkner), Robert Kaltenbrunner (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Bonn), und Peter Sedlacek (Institut für Wirtschafsgeographie Universität Jena). Kooperationspartner: Stiftung Bauhaus Dessau; Moderation: Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung, Berlin).

 

CHINA TRANSFER steirisc[:her:]bst

29.09. 2005-30.10.2005

 

 

16.9.2005

Öffentliche Anhörung zur Einrichtung der Sonderwirtschaftzone der Volksrepublik China im Raum Halle

 

 

Unter dem Motto: „Wenn Du den Hahn auch einsperrst, die Sonne geht dennoch auf“ (Konfuzius 551 bis 479 v. Chr.)“
lud das Komitee
in das „ZfzK“ Bahnhof Halle-Neustadt.

Vertreter von „Mainland Developments, Shenzen, stellten exterritories am konkreten Beispiel einer Sonderwirtschaftzone der VR China im Raum Halle vor.

Im Anschluss wurde der Ansatz und seine möglichen Chancen und Risiken von Fachleuten und der interessierten Öffentlichkeit diskutiert.

 

Fachliche Stellungnahmen von:

Prof. Dr. Jens Dangschat

Technische Universität Wien, Fak. Für Raumplanung und Architektur, Institut für Stadt- und Regionalforschung, Abt. Siedlungssoziologie und Demographie

 

Dr. Peter Franz

Referent für kommunale Entwicklungspolitik in der Abteilung Regional- und Kommunalforschung des IWH Halle, Diplom-Sozialwirt

 

Dr. Johannes Fiedler

Architekt, tätig in den Bereichen Wohnbau und Städtebau, Entwicklungsberatung, internationale. Projekte der Stadt- und Regionalentwicklung, Lehrbeauftragter der TU Wien

 

Klaus Wurpts

Regionenmarketing Mitteldeutschland

Gesellschaft zur Förderung des Regionenmarketing für Mitteldeutschland mbH, Leipzig

 

Dr. Thomas Brockmeier

Geschäftsführer IHK Halle-Dessau, Politikkoordination

 

Moderation:

Dr. Daniel Dettling

Jurist, Politikwissenschaftler und Gründer sowie Vorsitzender von berlinpolis - ein Think Tank in Berlin zur Förderung einer progressiven  Politik für die Wissensgesellschaft und die Anliegen der nächsten Generation

 

 

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Eine Sonderwirtschaftszone mitten in Mitteldeutschland? Wirtschaftboom wie in Hong Kong dem gegenwärtigen „Nullwachstum“ zum Trotz? Der Großraum Halle unter chinesischer Verwaltung?

 

Was sich für viele wie der Untergang des Abendlandes liest, ist für findige und fortschrittsgläubige Optimisten die Lösung unserer gegenwärtigen Probleme: eine Sonderwirtschaftzone der Volksrepublik China im Großraum Halle. Namhafte Experten aus dem In- und Ausland diskutierten Chancen, mögliche Folgen und reale Hindernisse für diese Idee. Hintergrund war es, auch utopische Vorschläge zu durchdenken, wie dem Prozess der Stagnation, von Deindustrialisierung und Imageverlust entgegengewirkt werden kann.

 

Folgende Fragen wurden besprochen:

Welche Auswirkungen sind für die Menschen vor Ort zu erwarten?

Bedeutet eine Sonderwirtschaftzone eine Chance für den Aufschwung oder den Ausverkauf des Staates?

Wie ist alternativ eine deutsche Sonderwirtschaftszone zu bewerten?

Welche kulturellen und sozialen Folgen sind zur erwarten?

Muss die Umwelt unter so einer Zone leiden?

 

Info unter:

www.shrinkingcities.com

 

 

Die öffentliche Anhörung wurde möglich durch die Internationale Sommerschule Halle 2005 „Neustadt Halle“ und unterstützt durch das Thalia Theater Halle.

www.thaliatheaterhalle.de

 

 

Lokaler Projektpartner war das complizen Planungsbüro Halle

Kontakt: www.complizen.de

 

 

Impressum:

exterritories ist ein Projekt von fiedler.tornquist Architekten Graz. Im Mittelpunkt des Interesses der Autoren steht der Diskurs, der sich an diesem Denkansatz entwickelt. Es werden eine Reihe von Themen angesprochen, die für die aktuelle Raumentwicklung von Bedeutung sind, etwa: Konvergenz, Formalität, Migration, Vitalität.

Kontakt: fiedler.tornquist@aon.at

 

 

exterritories disclaimer:

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